Weißburgunder (Pinot blanc)

      

 

Wissenschaftliche und historische Erkenntnisse über den Weißburgunder sind sehr rar. Erste urkundliche Nachweise über diese Rebsorte gibt es erst ab dem 19. Jahrhundert. Fest steht, dass der Weißburgunder aus einer Mutation des Blauburgunders bzw. Pinot noir entstand und seinen Ursprung im französischen Burgund hat. Beim Austrieb sind die Triebspitzen stark wollig und weißlich-gelb bis grau-grün. Die Blätter sind mittelgroß, dreilappig und fast ohne Buchtung. Stiel und Rippen sind auf der Blattunterseite borstig behaart. Die Traube ist klein bis mittelgroß und dichtbeerig. Die Beeren sind klein, dünnschalig, durchscheinend gelb-grün und fein gepunktet. Die Sorte reift mittelfrüh und bringt in sehr guten Lagen Spitzenqualitäten. Sie  bevorzugt trockene, kalkreiche Böden. Für feucht, tonhaltige Böden ist der Weißburgunder nicht geeignet. Die Rebsorte ist nicht so anfällig für Rebkrankheiten und zudem recht frostbeständig. Kleinere Jahrgänge bringen leichte, zarte Weine hervor, in guten Jahrgängen kann der Weißburgunder ein hochwertiger, harmonischer und sehr vollmundiger Wein sein. Als Klassik trocken ausgebaut punktet er als eleganter, säurefrischer, nussig bis apfelfruchtig schmeckender Wein mit zartem Zitrus-Pepp. Gekeltert werden auch Weißburgunder, die mehr Körper und Alkohol auf die Waage bringen, diese aber locker wegstecken, ohne an Eleganz zu verlieren. In ihrer besten Variante glänzen solche durch eine dichte, kraftvolle Nase; sie sind überaus extraktreich und saftig mit vielfältigen tropischen Aromen nach Südfrüchten.

 

Urahnen des Weißburgunders:

Die Urahnen des Weißburgunders wurden vor einigen Jahren mittels DNA-Analyse ermittelt. Was heraus kam, erstaunte so manchen Weinexperten. Diese vermuteten hinter diesem populären Allrounder zwar schon lange eine innige Beziehung zu seinem roten Bruder, dem Pinot Noir, also dem Blauburgunder, zeigten sich aber von der wissenschaftlichen Vererbungslehre eines Weißburgunders doch überrascht. Denn neben der roten edlen Rebsorte fließen in einem Pinot Blanc noch die Gene einer zweitklassigen Rebe namens Gouais Blanc. Die autochtone weiße Rebsorte Gouais Blanc war bis zum 16. Jahrhundert im Burgund weit verbreitet, heute ist sie dort nahezu verschwunden.

 

 

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